Gesellschaftsroman · Zukunftsroman
Morgental
Wem gehört der Morgen?
Frau Bäumer möchte Kirschen kaufen. Brot und Medikamente bekommt sie. Nur für die Kirschen findet das System keinen ausreichenden Grund.

Warum eigentlich muss ein Mensch sich sein Recht auf ein eigenes Leben erst verdienen?
Im Jahr 2040 haben künstliche Intelligenz und Automatisierung das Leben grundlegend verändert. Maschinen übernehmen immer mehr Arbeit. Eigentlich müsste dadurch mehr Zeit für das bleiben, was den Menschen wichtig ist.
Dann erfährt die Regierungsbeauftragte Julia Reuter von Morgental. Sie soll sich von der Region fernhalten. Doch Julia will selbst sehen, was dort geschieht.
Dort hat man aus der gewonnenen Zeit etwas anderes gemacht. Menschen arbeiten weiterhin, aber Arbeit entscheidet nicht mehr darüber, welchen Platz jemand in der Gesellschaft hat. Jugendliche dürfen ausprobieren, bevor sie wissen müssen, was aus ihnen werden soll. Wissen ist überall verfügbar – wichtiger wird, was Menschen miteinander daraus machen. Und Wohlstand zeigt sich plötzlich auch darin, Zeit füreinander zu haben.
Julia sucht nach den Stellen, an denen diese Gesellschaft nicht funktioniert. Doch je länger sie bleibt, desto stärker gerät etwas anderes ins Wanken: ihr eigenes, perfekt geordnetes Leben.
Sie begegnet Menschen, die nicht ständig glücklicher sind als anderswo. Aber erstaunlich viele wissen, worauf sie sich am nächsten Morgen freuen. Und irgendwann merkt Julia, dass es ihr genauso geht. Nicht nur wegen Morgental. Auch wegen eines Menschen, mit dem sie nicht gerechnet hat.
Ein warmherziger Zukunftsroman über Freiheit, Lebensfreude und die Frage, wem unsere gewonnene Zeit gehört.
Was wäre, wenn die Zukunft viel schöner wird, als wir gerade glauben?